Super, nach zwei Monaten haben wir schon fast 750 Registrierungen bei Umwelt im Unterricht. Freue mich besonders über die konstruktive Kritik und die vielen Tipps und Anregungen! Eine erste Bilanz zum Feedback im Redaktionsblog auf umwelt-im-unterricht.de.
[Update: Wir sind versorgt - danke für die vielen Bewerbungen!] So schnell kann’s gehen… seit einer Woche online und wir brauchen schon Verstärkung. Hier ist der Text: Den Rest des Beitrags lesen »
Seit Ende 2010 arbeite ich mit einem kleinen Team an der Entwicklung einer Website für das Bundesumweltministerium. Dort sollen ab September wöchentlich Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen mit Umweltbezug erscheinen. Die Pressemitteilung (siehe weiter unten) beschreibt das redaktionelle Konzept. Besonders freut mich dass wir es geschafft haben, einen Redaktionsblog im Konzept unterzubringen. Gerade bei Unterrichtsmaterialien finde ich Feedback ungeheuer wichtig. Gerne hätten wir mehr Social Media-Elemente eingebaut, doch scheiterte das an der Sorge, dass wir eben dieses Feedback gar nicht “verarbeiten” können. Mal schauen wie’s läuft! Den Rest des Beitrags lesen »
Wie können Jugendliche im Social Web mit Angeboten der poltischen Bildung erreicht werden? Das Beispiel Web-Video hilft, die Bedingungen dafür zu verstehen.
(Mein Beitrag für ein Handbuch des jfc in Köln, das demnächst erscheinen sollte. Verfasst wurde der Artikel bereits Ende 2010.) Den Rest des Beitrags lesen »
Nachdem ich Twitter wegen der vielen belanglosen Inhalte lange skeptisch beäugt hatte nutze ich es seit etwa einem Jahr sehr gerne – und zwar zur “Fortbildung” und um inhaltlich auf dem Laufenden zu bleiben. Bei meinem Job für die Bundeszentrale für politische Bildung begegne ich allerdings nach wie vor vielen Menschen aus der Bildungsbranche, die sich nicht vorstellen können, dass Twitter interessant sein könnte.
Daher habe ich eine Liste von Accounts zusammengestellt für den Einstieg ins Thema Politik und Bildung bei Twitter. Liebe Kolleginnen und Kollegen, legt einfach einen Account an (ach ja, das geht anonym…) und folgt diesen Twitterern (s.u.) Den Rest des Beitrags lesen »
Politik bei YouTube? Bildung mit Facebook? (Wie) können Dienste des Web 2.0 Werkzeuge für die politische Bildungsarbeit sein? Was sind die Voraussetzungen? Welche Erfahrungen macht man als Erwachsenenbildner mit dem Web 2.0? Über diese Fragen berichtete am 23.2.2011 Anselm Sellen vom Europa-Haus Marienberg im Web-Vortrag auf www.pb21.de. Das Vortrags-Format war ein kleines Experiment der pb21-Redaktion – und wir finden, es ist geglückt: Rund einhundert Gäste waren angemeldet, im Chat wurden eine Menge Fragen an Anselm Sellen gestellt. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und ist auf pb21.de abrufbar sowie über vimeo:
#pb21-Webvortrag mit Anselm Sellen – Web 2.0 und Social Media in der Praxis der politischen Bildung from pb21 on Vimeo.
pb21.de ist ein Kooperationsprojekt des DGB Bildungswerks und der Bundeszentrale für politische Bildung.
“Islamische Mode” ist eins der Themen im Newsletter “Jugendkultur, Islam und Demokratie”, der am 24. Februar bei der bpb erschienen ist. Über das Kopftuch wird derart viel diskutiert, dass es mit Recht als “Fetisch” bezeichnet werden kann, wie es Ayman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland getan hat. Wir haben uns in der Redaktion gefragt: Was ist eigentlich “islamisch” am Kopftuch und anderen Kleidungsstücken, die mit dem Islam in Verbindung gebracht werden? Der Islamwissenschaftler Götz Nordbruch berichtet in seinem Beitrag über stylische Modelabels für junge Muslime, über Burkas in Berliner Bekleidungsläden, das Verhältnis von Vorschrift und selbstbewusster Entscheidung und den Unterschied zwischen Tradition und Religion. Außerdem: Was sagen islamische Quellen wie der Koran wirklich über Bekleidung?
Die Bertelsmann-Stiftung und Bundespräsident Wulff haben ein “neues Projekt zur Bürgerbeteiligung” angekündigt: Das Bürgerforum 2011. In 25 Städten und Kreisen in Deutschland bekommen jeweils 400 Bürger “die Chance, sich auf eine neue Art und Weise mit Fragen unseres Zusammenlebens auseinanderzusetzen.” Online-Diskussionen sollen dabei eine zentrale Rolle spielen. Eine interessante Idee, die allerdings Fragen aufwirft: Welches Verständnis haben die Initiatoren von der Rolle der Bürger – und von den Möglichkeiten der Online-Bürgerbeteiligung? Den Rest des Beitrags lesen »
Die Bundeszentrale für politische Bildung macht sich Gedanken, was das Social Web für ihre Arbeit bedeutet – und welche Chancen sich für die politische Beteiligung ergeben. bpb-Präsident Thomas Krüger hat dazu einen Vortrag gehalten, der einen guten Überblick bietet. Interssant sind vor allem seine Anmerkungen zu qualitativen Unterschieden der Beteiligung im Netz: Noch immer sei ein Verständnis à la “E-Government” verbreitet (“die Beteiligung wird von staatlichen Institutionen initiiert und der Bürger dazu gebeten”) – “Partizipation 1.0″, wie Krüger sagt. Nun gäbe es neben immer schlagkräftiger werdenden Kampagnen-Netzwerken im Social Web (“Partizipation 2.0″) auch Experimente mit neuen Formen der demokratischen Entscheidungsfindung (Liquid Democracy etc.) – möglicherweise eine Entwicklung hin zu “Partizipation 3.0″.
Krügers Fazit für Bildungsinstitutionen: “Die politische Bildung muss die neuen Möglichkeiten auf ihre eigenen Formate übertragen (…). Wir brauchen Mut zu einem Experiment mit offenem Ausgang. Eine zentrale Aufgabe der politischen Bildung ist es, neue Formen der demokratischen Teilhabe und Auseinandersetzung anzuregen, zu moderieren und auch selber zu erproben.”
Und: Angesichts der Kommunikationskultur und Dynamik im Netz müsse man dabei “mehr Kontrollverlust wagen”.
Die Deutsche Islam Konferenz geht in die zweite Runde: Im Mai trafen sich die Mitglieder erstmals in neuer Zusammensetzung. Zentrale Themen der Konferenz sind der islamische Religionsunterricht und die Imam-Fortbildung, die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit sowie die Prävention von Extremismus und gesellschaftlicher Polarisierung.
PR-Text für das Magazin “innenpolitik” des Bundesinnenministeriums (1.7.2010).
