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	<title>Sebastian Kauer</title>
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	<description>Redaktion, Beratung und Projektmanagement für Online-Medien, Köln</description>
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		<title>Fast 750 registrierte Nutzer bei Umwelt im Unterricht</title>
		<link>http://www.sebastiankauer.de/2011/11/fast-750-registrierte-nutzer-bei-umwelt-im-unterricht/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzept]]></category>

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		<description><![CDATA[Super, nach zwei Monaten haben wir schon fast 750 Registrierungen bei Umwelt im Unterricht. Freue mich besonders über die konstruktive Kritik und die vielen Tipps und Anregungen! Eine erste Bilanz zum Feedback im Redaktionsblog auf umwelt-im-unterricht.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Super,  nach zwei Monaten haben wir schon fast 750 Registrierungen bei  Umwelt im Unterricht. Freue mich besonders über die konstruktive Kritik  und die vielen Tipps und Anregungen! Eine erste Bilanz zum Feedback im Redaktionsblog auf <a href="http://www.umwelt-im-unterricht.de/blog/700-nutzer-und-nutzerinnen">umwelt-im-unterricht.de</a>.</p>
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		</item>
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		<title>umwelt-im-unterricht.de sucht Redaktionsassistenten/in</title>
		<link>http://www.sebastiankauer.de/2011/09/umwelt-im-unterricht-de-sucht-redaktionsassistentenin/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 12:38:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metaebene]]></category>

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		<description><![CDATA[[Update: Wir sind versorgt - danke für die vielen Bewerbungen!] So schnell kann&#8217;s gehen&#8230; seit einer Woche online und wir brauchen schon Verstärkung. Hier ist der Text: „Umwelt im Unterricht“ bietet wöchentlich neue Informationen und Materialien zu aktuellen Umweltthemen. Wir sind ein kleines Team von Freiberuflern aus dem Bereich der Online-Bildungsmedien und setzen die Website [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->[Update: Wir sind versorgt - danke für die vielen Bewerbungen!] So schnell kann&#8217;s gehen&#8230; seit einer Woche online und wir brauchen schon Verstärkung. Hier ist der Text:<span id="more-586"></span></p>
<p>„Umwelt im Unterricht“ bietet wöchentlich neue Informationen und Materialien zu aktuellen Umweltthemen. Wir sind ein kleines Team von Freiberuflern aus dem Bereich der Online-Bildungsmedien und setzen die Website im Auftrag des Bundesumweltministeriums um.</p>
<p>Zur Unterstützung der redaktionellen Arbeit suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n studentischen Mitarbeiter/in auf Honorarbasis.</p>
<ul>
<li>vorerst ca. 	5-8 Stunden/Woche</li>
<li>Honorar 13 	EUR/Stunde</li>
<li>Arbeit von zu 	Hause möglich, regelmäßige Besprechungen in Köln-Ehrenfeld</li>
</ul>
<p>Aufgaben:</p>
<ul>
<li>Recherchen 	und Fakten-Check</li>
<li>Aufbereitung 	von Inhalten (Text und Bild) und Einstellen ins Redaktionssystem</li>
<li>Mitarbeit bei 	der Themenplanung und Erstellung von Inhalten</li>
<li>organisatorische 	Unterstützung, Beantwortung von User-Anfragen</li>
</ul>
<p>Voraussetzungen:</p>
<ul>
<li>souveräner 	Umgang mit Online-Medien und Software-Tools</li>
<li>Grundkenntnisse 	der Bildbearbeitung</li>
<li>gutes 	Allgemeinwissen und ausgeprägtes Interesse für Medien und 	aktuelles Zeitgeschehen</li>
<li>Fähigkeit zum eigenständigen 	zielgerichteten Arbeiten</li>
<li>hervorragende Kenntnisse der 	deutschen Sprache, gutes schriftliches Ausdrucksvermögen</li>
</ul>
<p>Wünschenswert:</p>
<ul>
<li>erste 	Erfahrungen mit Content-Management-Systemen</li>
<li>Erfahrungen 	in der redaktionellen Arbeit und Texterstellung</li>
<li>Didaktik-Kenntnisse</li>
</ul>
<p>Bewerbung:</p>
<p>Bitte sendet uns eine kurze schriftliche Bewerbung per Mail mit kurzem, aber aussagekräftigem Anschreiben (warum interessiert Euch der Job, warum seid Ihr geeignet) und tabellarischem Lebenslauf an:</p>
<p><a href="mailto:redaktion@umwelt-im-unterricht.de">redaktion@umwelt-im-unterricht.de</a></p>
<p>Wir freuen uns auf Eure Bewerbung! Fragen? &gt; Mail!</p>
<p>[Update: Wir sind versorgt - danke für die vielen Bewerbungen!]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>umwelt-im-unterricht.de startet am 15. September</title>
		<link>http://www.sebastiankauer.de/2011/08/umwelt-im-unterricht-de-startet-am-15-september/</link>
		<comments>http://www.sebastiankauer.de/2011/08/umwelt-im-unterricht-de-startet-am-15-september/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 21:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzept]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Ende 2010 arbeite ich mit einem kleinen Team an der Entwicklung einer Website für das Bundesumweltministerium. Dort sollen ab September wöchentlich Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen mit Umweltbezug erscheinen. Die Pressemitteilung (siehe weiter unten) beschreibt das redaktionelle Konzept. Besonders freut mich dass wir es geschafft haben, einen Redaktionsblog im Konzept unterzubringen. Gerade bei Unterrichtsmaterialien finde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sebastiankauer.de/wp-content/uploads/2011/08/umwelt-im-unterricht.png"><img class="size-medium wp-image-580 alignleft" style="border: 1px solid black; margin: 5px;" title="&quot;Visitenkarte&quot; Umwelt im Unterricht" src="http://www.sebastiankauer.de/wp-content/uploads/2011/08/umwelt-im-unterricht-300x187.png" alt="&quot;Visitenkarte&quot; Umwelt im Unterricht" width="300" height="187" /></a></p>
<p>Seit Ende 2010 arbeite ich mit einem kleinen Team an der Entwicklung einer Website für das Bundesumweltministerium. Dort sollen ab September wöchentlich Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen mit Umweltbezug erscheinen. Die Pressemitteilung (siehe weiter unten) beschreibt das redaktionelle Konzept. Besonders freut mich dass wir es geschafft haben, einen Redaktionsblog im Konzept unterzubringen. Gerade bei Unterrichtsmaterialien finde ich Feedback ungeheuer wichtig. Gerne hätten wir mehr Social Media-Elemente eingebaut, doch scheiterte das an der Sorge, dass wir eben dieses Feedback gar nicht &#8220;verarbeiten&#8221; können. Mal schauen wie&#8217;s läuft!<span id="more-577"></span></p>
<pre>Pressemitteilung (12.8.2011)

Aktuelle Umweltthemen im Unterricht -
Neuer Online-Service für Lehrkräfte startet am 15. September 2011

Mit „Umwelt im Unterricht“ startet das Bundesumweltministerium am 15.
September 2011 einen neuen Online-Service für Lehrkäfte. Jede Woche
werden Hintergrundinformationen und Materialien zu aktuellen Themen mit
Umweltbezug bereitgestellt. Damit soll es Lehrkräften erleichtert
werden, aktuelle Anlässe kurzfristig im Unterricht zu behandeln. Der
Service wird unter <a href="http://www.umwelt-im-unterricht.de/">www.umwelt-im-unterricht.de</a> erreichbar sein und ist
kostenlos.

Ob spektakuläre Ereignisse wie die Reaktorkatastrophe in Fukushima oder
Dioxin im Frühstücksei: aktuelle Anlässe, Umweltthemen in den Unterricht
aufzunehmen, gibt es viele. Oft auch auf den zweiten Blick – denn auch
Veranstaltungen wie Olympia oder die Fußball-WM haben mittlerweile
Nachhaltigkeitskonzepte. Dazu kommen die „leisen“ Themen, die dennoch
immer wieder aktuell sind, wie die Qualität von Badegewässern. Oft
kommen Kinder mit Fragen, die in den Medien diskutiert werden, in die
Schule und erwarten Erklärungen.

Die Unterrichtsvorschläge und Materialien von „Umwelt im Unterricht“
können flexibel angepasst werden – an verschiedene Lernniveaus,
Altersstufen, oder das verfügbare Zeitbudget. Zudem bietet die Website
Zugriff auf ein von Woche zu Woche wachsendes Archiv von Materialien,
die unabhängig von einem konkreten Anlass eingesetzt werden können.

„Umwelt im Unterricht“ orientiert sich an aktuellen Standards für
Bildungsmedien sowie den Maßstäben der Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE). Der Online-Service versteht sich als lernendes
Projekt: Das Angebot soll kontinuierlich weiterentwickelt und an die
Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst werden. Im Blog lädt
die Redaktion dazu ein, darüber zu diskutieren.

Umwelt im Unterricht“ wird im Auftrag des Bundesumweltministeriums von
einem Team von Fachleuten für Online-Bildungsmedien in Zusammenarbeit
mit Autorinnen und Autoren für Unterrichtsmaterialien erstellt.
Die Seite ist ab 15. September unter <a href="http://www.umwelt-im-unterricht.de/">www.umwelt-im-unterricht.de</a> zu
erreichen.

Kontakt:
Kerstin Hoth
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und ReaktorsicherheiReferat ZG
II 2 Umweltbildung, Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Tel. 03018 / 305 – 2154
E-Mail: <a href="mailto:kerstin.hoth@bmu.bund.de">kerstin.hoth@bmu.bund.de</a></pre>
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		</item>
		<item>
		<title>Von der Alibi-Beteiligung zu aktiven Netzbürger</title>
		<link>http://www.sebastiankauer.de/2011/06/von-der-alibi-beteiligung-zu-aktiven-netzburger/</link>
		<comments>http://www.sebastiankauer.de/2011/06/von-der-alibi-beteiligung-zu-aktiven-netzburger/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 20:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzept]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie können Jugendliche im Social Web mit Angeboten der poltischen Bildung erreicht werden? Das Beispiel Web-Video hilft, die Bedingungen dafür zu verstehen. (Mein Beitrag für ein Handbuch des jfc in Köln, das demnächst erscheinen sollte. Verfasst wurde der Artikel bereits Ende 2010.) 10.000.000 lautete jüngst eine weitere der vielen kaum fassbaren Zahlen, die im Zusammenhang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie können Jugendliche im Social Web mit Angeboten der poltischen Bildung erreicht werden? Das Beispiel Web-Video hilft, die Bedingungen dafür zu verstehen.</strong></p>
<p>(Mein Beitrag für ein Handbuch des <a href="http://www.jfc.info/">jfc</a> in Köln, das demnächst erscheinen sollte. Verfasst wurde der Artikel bereits Ende 2010.)<span id="more-571"></span></p>
<p>10.000.000 lautete jüngst eine weitere der vielen kaum fassbaren Zahlen, die im Zusammenhang mit YouTube kursieren: Zehn Millionen Mal wurden auf der Online-Videoplattform im September und Oktober 2010 die Videos einer US-amerikanischen Kampagne gegen das Mobbing homosexueller Jugendlicher abgerufen1. „Es wird besser“, die Gesellschaft wandelt sich – so lautet die Botschaft, die in den Clips von Prominenten und Politikern bis hin zu US-Präsident Barack Obama vertreten wird.</p>
<p>Video im Web wird bevorzugt herangezogen, wenn es darum geht, die Dynamik des Social Web (oder „Web 2.0“) zu verdeutlichen. Es kursieren zahlreiche Beispiele für „virale“ Videos – Clips, die allein durch die Weiterleitung durch Nutzer im Social Web enorme Aufmerksamkeit erzielt haben. Vor allem im Produktmarketing ist das Interesse an solchen viralen Effekten riesig, aber auch, wenn es um politische Kampagnen geht.</p>
<p>Allein, dass Web-Video als Kampagnen-Medium genutzt wird, macht es für die politische Bildung interessant. Zudem stehen Video-Plattformen für den Wandel vom Sender-Empfänger-Modell der Massenmedien hin zu den „Mitmach“-Medien des Social Web, zur aktiven Beteiligung der Mediennutzer. Mit ihnen wird oftmals die Hoffnung verbunden, politische Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.</p>
<p>Gleichzeitig entwickeln politische Institutionen auf allen Ebenen immer mehr konkrete Möglichkeiten der Beteiligung an politischen Prozessen im Netz. Nicht zuletzt soll die im Frühjahr 2010 vom Bundestag eingesetzte Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ neue Formen der Teilhabe, der Bürgerbeteiligung und Partizipation untersuchen.</p>
<p><strong>Was macht die „Generation Internet“ im Netz?</strong></p>
<p>Zwar sind laut der im September 2010 vorgestellten Shell-Jugendstudie mittlerweile „alle im Netz“. Entgegen dem Eindruck, den solche Befunde und Schlagworte wie „Generation Internet“ vermitteln, kennen sich aber längst nicht alle Jugendlichen dort besonders gut aus. Wenn alle im Netz sind, spiegeln sich dort auch alle Eigenschaften, die Jugendliche generell kennzeichnen.</p>
<p>So macht die Shell-Studie eine „soziale Spaltung“ bei der Art der Internet-Nutzung aus. Nur ein Drittel der Jugendlichen, eher ältere männliche Jugendliche aus den oberen Schichten, nutzen die ganze Bandbreite von Anwendungen. Dagegen würde etwa ein Viertel, vor allem jüngere männliche Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien, ihre Zeit mit Spielen verbringen. Zudem ist ein erheblicher Teil der Jugendlichen nur selten online. Zu den Wenignutzern zählen laut der Studie „Heranwachsen mit dem Social Web“2 41 Prozent.</p>
<p>Dass Jugendliche zunehmend im Netz aktiv sind, heißt nicht unbedingt, dass sie andere Medien nicht mehr nutzen. Das Internet ist Teil ihres Medien-Mixes, sein  Alleinstellungsmerkmal sind die Kommunikationsfunktionen. Dazu zählen neben den entsprechenden Funktionen der Online-Communities nach wie vor E-Mail und Instant-Messaging-Dienste wie ICQ und MSN. Laut ARD-ZDF Online-Studie wenden Jugendliche durchschnittlich mehr als die Hälfte der Zeit im Netz für Kommunikation auf.</p>
<p><strong>Lieblingsmedium Web-Video </strong></p>
<p>Quer durch alle jugendlichen Nutzergruppen gehören Videos zu den beliebtesten Angeboten. Die Videoplattform YouTube ist die mit Abstand populärste Website überhaupt. Laut ARD-ZDF Online-Studie nutzen sie 95 Prozent aller jungen Onliner. Allein YouTube liegt damit  deutlich vor den Online-Communities, selbst wenn man alle Anbieter wie SchülerVZ, Facebook oder wer-kennt-wen zusammennimmt. „Nur“ 81 Prozent der 14- bis 19-Jährigen haben der ARD-ZDF Studie zufolge dort ein eigenes Profil.</p>
<p>Zu den populärsten Video-Inhalten gehören Musikclips, Filmtrailer und Ausschnitte aus Fernsehserien. Besonders beliebt sind sogenannte „Fun“-Videos, z.B. Comedy-Videos, Persiflagen auf Fernsehserien oder zufällig gefilmte Missgeschicke. Viele „Fun“-Clips sind Amateuraufnahmen. Bevorzugt werden auch Videos angesehen, auf denen Freunde oder Bekannte zu sehen sind.3</p>
<p><strong>Individualisierter Zugang</strong></p>
<p>Auch Videos im Netz müssen differenziert betrachtet werden. Sie sind ein Unterhaltungsmedium im doppelten Sinne: Sie werden zur Unterhaltung konsumiert, vor allem aber sind sie Gegenstand, Gesprächsanlass oder Teil der Unterhaltung bzw. der Kommunikation unter Jugendlichen.</p>
<p>Der Zugang zu einzelnen Videos ist individuell sehr unterschiedlich. Jugendliche folgen entweder Hinweisen aus ihrem sozialen Umfeld, weitergegeben in Gesprächen oder als Link per E-Mail oder über Social Networks, oder sie suchen gezielt nach konkreten Videos wie Fernsehserien oder Musikvideos.</p>
<p>So erklärt sich der Effekt der viralen Verbreitung: Die größten Zugriffszahlen erzielen Videos, die einen Nerv treffen und so interessant sind, dass Internet-Nutzer sie an ihre persönlichen Netzwerke weiterleiten. Aber auch die Präsenz in den Massenmedien schlägt sich in hohen Abrufzahlen nieder. Zu den beliebtesten Inhalten gehören nach wie vor Musikvideos von Lady Gaga oder Michael Jackson.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Zugangswege bringen mit sich, dass der enorme Bekanntheitsgrad von YouTube für die Reichweite einzelner Inhalte kaum eine Rolle spielt. Zwar erreichen besonders populäre Videos mehrere Millionen Abrufe. Mehr als die Hälfte wird dagegen weniger als 500 Mal angeschaut, 30 Prozent weniger als 100 Mal. Die meisten Videos werden zudem nur „extrem kurz“ angeschaut.4</p>
<p><strong>Wo bleibt die Politik?</strong></p>
<p>Nur ganz wenige Inhalte der populären Video-Plattformen haben im engeren Sinn mit Politik zu tun. Dennoch spiegeln sich gesellschaftliche Kontroversen und politische Themen natürlich auch im Social Web und bei YouTube. Dabei ragen einzelne Beispiele heraus, wie die erwähnten Clips gegen Homophobie oder das auch in Deutschland viel diskutierte Schockvideo, mit dem Greenpeace im Frühjahr 2010 auf die Zerstörung von Regenwäldern für Palmöl-Plantagen aufmerksam machen wollte.</p>
<p>Wesentlich mehr dürfte unterhalb der Aufmerksamkeitsschwelle der breiten Öffentlichkeit ablaufen. So machte jugendschutz.net im Sommer 2010 darauf aufmerksam, dass auch Rechtsextreme ihre Botschaften zunehmend mittels Musikclips bei YouTube verbreiten. Wer nach einschlägigen Bands sucht, stellt schnell fest, dass alle möglichen politischen Positionen in Form von Musik dort zu finden sind. Eine ganze Reihe von Konflikten der Offline-Welt spiegelt sich zum Beispiel in den Kommentaren zu HipHop-Videos, die offenkundig von überwiegend sehr jungen YouTube-Nutzern stammen. Dort streiten sich nach bekannten Mustern „Kurden“ und „Türken“, „Oben und Unten“, „Deutsche“ und „Araber“ etc.</p>
<p><strong>Wer macht mit im „Mitmach-Web“?</strong></p>
<p>„Broadcast yourself“ lautet der Slogan von YouTube. Doch nur ein Teil der Nutzer stellt tatsächlich selbst Inhalte auf Videoplattformen ein. Von 44 Prozent der jugendlichen Nutzer spricht der Videoplattformen-Report 2009. Deutlich mehr haben ein Video kommentiert (60 Prozent) oder ein Video bewertet (66 Prozent). Damit sind Jugendliche um ein Vielfaches aktiver als andere Altersgruppen. Laut ARD-ZDF Online-Studie veröffentlichen im Durchschnitt lediglich 7 Prozent aller Nutzer von Videoplattformen selbst Inhalte.</p>
<p>Die Qualität dieser eigenen Beiträge im Social Web ist zu Recht Gegenstand kritischer Diskussion. Was in Umfragen als „Aktivität“ gewertet wird, ist zum großen Teil weit entfernt von den Idealvorstellungen von gesellschaftlicher Beteiligung.</p>
<p>Auch die Möglichkeiten sind de facto begrenzt. Schließlich bewegen sich Jugendlichen im Social Web fast ausschließlich auf Plattformen kommerzieller Anbieter, die nach deren Interessen entwickelt werden. Eine echte Mitgestaltung dieser Kommunikationsräume ist kaum denkbar. Beteiligung bleibt in der Regel an der Oberfläche und erschöpft sich in der Anwendung vorgegebener Funktionen der Selbstdarstellung. Zwar beteiligen verschiedene Online-Communities die Nutzer an der Gestaltung von Regeln für die Anwendung der Plattform. Angesichts der Tragweite der technischen und organisatorischen Änderungen, die Plattformanbieter regelmäßig einseitig vornehmen,  erscheint dies jedoch eher als eine Form von Alibi-Beteiligung bzw. präventiver PR, um Regulierungen durch den Gesetzgeber abzuwenden.</p>
<p>Dennoch besteht ein qualitativer Unterschied zwischen dem Konsum von Inhalten der Massenmedien und der alltäglichen Praxis der Mediennutzung im Social Web. Die Autoren von „Heranwachsen im Social Web“ führen drei Gründe an, warum das „Mitmach-Netz“ das Engagement von Jugendlichen unterstützen kann.</p>
<p>Erstens können bereits einfache Elemente der Selbstdarstellung eine Stellungnahme zu gesellschaftlich relevanten Themen sein. Das kann bereits die Mitgliedschaft in bestimmten Diskussionsgruppen sein oder die Angabe politischer Präferenzen im Profil einer Online-Community, sichtbar wenigstens für das eigene Netzwerk der Freunde und Bekannten.</p>
<p>Zweitens können Online-Plattformen genutzt werden, um sich aktiv einzubringen. Dabei können bereits einfache Beiträge wie Fotos von eigenen Aktivitäten Anlass für einen Austausch sein.</p>
<p>Drittens können diese Formen der Beteiligung in der Aktivierung anderer münden. So ist es schon ein kleiner Schritt, z.B. die Aufforderung weiterzuleiten, eine Protestmail an Abgeordnete oder Behörden zu schicken.</p>
<p><strong>Jenseits des „Hypes“ – Neue Perspektiven für bewährte Methoden</strong></p>
<p>Für alle Angebote politischer Bildung im Social Web gilt, dass sie am differenzierten  Verhalten der jugendlichen Teilzielgruppen im Netz ausgerichtet werden müssen. Dabei darf Web-Video nicht als isoliertes mediales Darstellungsformat betrachtet werden. Es steht vielmehr im Kontext der gesamten Internet-Nutzung Jugendlicher. Die Funktion, die Web-Video und andere Angebote des Social Web im Rahmen der Kommunikation von Jugendlichen erfüllen, ist der Schlüssel für ihre Erreichbarkeit über diese Angebote.</p>
<p>Wenig Erfolg versprechend erscheint, in Anlehnung an die Trends im Marketing, Inhalte der politischen Bildung per viralem Clip zu verbreiten. Das ist angesichts der beschriebenen Beispiele zwar nicht unmöglich, aber eine Herausforderung mit kaum kalkulierbarem Erfolg. Schwer vorstellbar ist zudem, wie auf diesem Wege kontroverse und komplexe Themen behandelt werden könnten.</p>
<p>Umgekehrt ergeben sich ausgehend von der klassischen Jugendmedienarbeit  vielversprechende Ansätze, wenn diese um die Möglichkeiten des Social Web erweitert wird. Das könnte zum Beispiel heißen: gemeinsam im Video-Workshop Inhalte erarbeiten, über YouTube, SchülerVZ etc. das soziale Umfeld mit einbeziehen – und so vielleicht im begrenzten Umfang sogar „viral“ werden, wenn die Clips auch den Nerv anderer treffen.</p>
<p>Das übergeordnete Ziel für konkrete Bildungsangebote könnte lauten, Brücken zu bauen: von der Alibi-Beteiligung und routinemäßiger Selbstdarstellung hin zu reflektierter Teilhabe mündiger „Netzbürger“, hin zu konstruktiver Auseinandersetzung mit Politik im Netz. Dabei verdient besondere Beobachtung, wie sich die Beteiligungsplattformen politischer Institutionen entwickeln. Ein theoretisches Handlungsfeld der politischen Bildung könnte darin bestehen, Qualitätskriterien für die Partizipation über diese Plattformen und für die Partizipation im Social Web im Allgemeinen zu formulieren.</p>
<p>Literatur</p>
<p>Busemann, Gscheidle: Web2.0: Nutzung steigt – Interesse an aktiver Teilhabe sinkt. Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010. In: Media Perspektiven 7-8/2010</p>
<p>van Eimeren, Frees: Fast 50 Millionen Deutsche online – Multimedia für alle? Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010. In: Media Perspektiven 7-8/2010</p>
<p>JIMplus – Nahaufnahmen 2009. Einstellungen und Hintergründe zum Medienumgang der 12- bis 19-Jährigen. Qualitative Zusatzbefragung zur JIM-Studie 2009. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, Stuttgart 2009</p>
<p>JIM-STUDIE 2009 – Jugend, Information, (Multi-) Media. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, Stuttgart 2009</p>
<p>Lenhart, Madden, Rankin Macgill, Smith: Teens and Social Media. Pew Internet &amp; American Life Project, 2007</p>
<p>Schmidt, Paus-Hasebrink, Hasebrink: Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0-Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Schriftenreihe Medieforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, &#8230;</p>
<p>Schorb, Würfel, Kießling, Keilhauer: YouTube und Co. – neue Medienräume Jugendlicher. Medienkonvergenz Monitoring Videoplattformen-Report 2009 (MeMo_VP09), Leipzig 2009</p>
<p>Trebbe, Heft, Weiß: Mediennutzung junger Menschen mit Migrationshintergrund. Umfragen und Gruppendiskussionen mit Personen türkischer Herkunft und russischen Aussiedlern im Alter zwischen 12 und 29 Jahren in Nordrhein-Westfalen. Kurzfassung zur Publikation in der Schriftenreihe Medienforschung der LfM, Band 63</p>
<p>Wagner, Ulrike: Partizipation mit und über Medien. In: Medien und Erziehung 5/2010</p>
<p>Wagner, Brüggen, Gebel: Web 2.0 als Rahmen für Selbstdarstellung und Vernetzung Jugendlicher. Analyse jugendnaher Plattformen und ausgewählter Selbstdarstellungen von 14- bis 20-Jährigen. JFF &#8211; Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München 2009</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Politik und Bildung bei Twitter: interessante Accounts zum Einstieg</title>
		<link>http://www.sebastiankauer.de/2011/05/politik-und-bildung-bei-twitter-interessante-accounts-zum-einstieg/</link>
		<comments>http://www.sebastiankauer.de/2011/05/politik-und-bildung-bei-twitter-interessante-accounts-zum-einstieg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 10:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metaebene]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastiankauer.de/?p=506</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich Twitter wegen der vielen belanglosen Inhalte lange skeptisch beäugt hatte nutze ich es seit etwa einem Jahr sehr gerne &#8211; und zwar zur &#8220;Fortbildung&#8221; und um inhaltlich auf dem Laufenden zu bleiben. Bei meinem Job für die Bundeszentrale für politische Bildung begegne ich allerdings nach wie vor vielen Menschen aus der Bildungsbranche, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich Twitter wegen der vielen belanglosen Inhalte lange skeptisch beäugt hatte nutze ich es seit etwa einem Jahr sehr gerne &#8211; und zwar zur &#8220;Fortbildung&#8221; und um inhaltlich auf dem Laufenden zu bleiben. Bei meinem Job für die Bundeszentrale für politische Bildung begegne ich allerdings nach wie vor vielen Menschen aus der Bildungsbranche, die sich nicht vorstellen können, dass Twitter interessant sein könnte.<br />
Daher habe ich eine Liste von Accounts zusammengestellt für den Einstieg ins Thema Politik und Bildung bei Twitter. Liebe Kolleginnen und Kollegen, legt einfach einen Account an (ach ja, das geht anonym&#8230;) und folgt diesen Twitterern (s.u.)<span id="more-506"></span></p>
<p>Die Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Über weitere Tipps freue ich mich!</p>
<p>Update (23.5.2011): Vielen Dank für die vielen Tipps! Ich habe die Liste ergänzt und die neuen Links mit Datum versehen.</p>
<p>Update (15.12.2011): In den letzten Monaten bin ich auf eine Reihe weiterer interessanter Accounts gestoßen. Vor allem bei Bildungspraxis/Schule habe ich eine Reihe englischsprachiger Twitterer ergänzt.</p>
<p><strong>Politische Bildung</strong></p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/jmm_hamburg">@jmm_hamburg</a> Jöran Muuß-Merholz,</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/thinkeurope">@thinkeurope</a> Das Europa-Haus Marienberg</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/amsellen">@amsellen</a> Anselm Maria Sellen. &#8220;Director of Programme at the Europa-Haus Marienberg / literature,  culture and social media / implementing Web 2.0 in political education&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/pb_21">@pb_21</a> &#8220;Hier twittert die Redaktion von pb21.de über Web 2.0 in der politischen Bildung&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/boell_stiftung">@boell_stiftung</a> &#8220;Die Heinrich-Böll-Stiftung e.V. ist die nach Heinrich Böll benannte parteinahe Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/LZpBNRW">@LZpBNRW</a> &#8220;Landeszentrale für politische Bildung NRW: Demokratie ist eine mächtige Idee und eine besondere Lebensqualität.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/gibro">@gibro</a> Guido Brombach: &#8220;DGB Bildungswerk, educaching, politische Bildung, Veranstaltungstwitterer, pb21, Bildungshacker&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/OnlineAkademie">@OnlineAkademie</a> &#8220;Providing Political Education trough the Internet. Ein Angebot der OnlineAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/ChrisHRoth">@ChrisHRoth</a> Christian H. Roth &#8220;M.A. | Bildungsreferent | Politologe | Sozialdemokrat | Geschäftsführer von pbnet &#8211; Netzwerk für Politik und Bildung&#8221;</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://twitter.com/pbnetzwerk">@pbnetzwerk</a> pbnet &#8211; Netzwerk für Politik und Bildung</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/karstenlucke">@karstenlucke</a> &#8220;Kieler Sprotte / European youth education <a rel="nofollow" href="http://twitter.com/thinkeurope">@thinkeurope</a> / Director of Studies Europe House Marienberg / Political Scientist / Boy Scout / Social Democrat&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#!/frag_die_bpb">@frag_die_bpb</a> &#8220;Deine Frage an die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Unsere  Antwort: Politische Sachverhalte verständlich erklärt, in 140 Zeichen.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/kraft_bpb">@kraft_bpb</a> Daniel Kraft &#8220;Marketing, Presse, ÖA &amp; Fundraising für die bpb&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/amprekord">@amprekord</a> Arne Busse vom bpb-Fachbereich Politikferne Zielgruppen. &#8220;Seit 1966 auf der Route von Bildung, Politik und Medien.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/bap_de">@bap_de</a> &#8220;Zusammenschluss von rund 30 Trägerverbänden der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung in Deutschland.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#!/drbieber">@drbieber</a> &#8220;social scientist with interests in media, politics, popular culture. okay, and sports.&#8221;</p>
<p><strong>Initiativen, NGOs</strong></p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/ddemokratie">@ddemokratie</a></p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/mehr_demokratie">@mehr_demokratie</a> Initiative für Volksentscheide und mehr Demokratie beim Wählen, Landesverband NRW</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/a_watch">@a_watch</a> abgeordnetenwatch.de &#8220;Befragen Sie Ihre Abgeordneten und Kandidaten öffentlich&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/Politikalarm">@Politikalarm</a> &#8220;Politikalarm.de &#8211; für mehr politischen Klartext und gegen Politikverdrossenheit.&#8221;</p>
<p><strong>Politik</strong></p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/lagdemokratie">@lagdemokratie</a> &#8220;Die Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie &amp; Recht von Bündnis 90/DIE GRÜNEN in NRW.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/RegSprecher">@RegSprecher</a> &#8220;Hier twittert Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung und Chef des Bundespresseamtes (BPA).  Tweets seiner Mitarbeiter/innen enden mit dem Kürzel (BPA).&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/spdde">@spdde</a> &#8220;Tweets aus dem Newsdesk im Willy-Brandt-Haus. Auf spd.de gibt&#8217;s außerdem Hintergründe, Blogs für Mitglieder und Debatten.&#8221;</p>
<p><strong>Netzpolitik</strong></p>
<p><a href="http://twitter.com/#!/InternetEnquete">@InternetEnquete</a> &#8220;Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/netzpolitik">@netzpolitik</a> &#8220;Markus Beckedahl twittert über Internet, Politik und Gesellschaft: netzpolitik.org&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/gruen_digital">@gruen_digital</a> &#8220;netzpolitisches Blog von <a rel="nofollow" href="http://twitter.com/KonstantinNotz">@KonstantinNotz</a>, <a rel="nofollow" href="http://twitter.com/TabeaRoessner">@TabeaRoessner</a>, <a rel="nofollow" href="http://twitter.com/MalteSpitz">@MalteSpitz</a>, <a rel="nofollow" href="http://twitter.com/JanAlbrecht">@JanAlbrecht</a>&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#!/digiges">@digiges</a> &#8220;Wir wollen eine offene und freie digitale Gesellschaft erhalten und mitgestalten.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/akzensur">@akzensur</a> &#8220;Der AK Zensur koordiniert den Kampf gegen Internetsperren und Zensur in Deutschland&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/akvorrat">@akvorrat</a> &#8220;Der AK Vorrat ist ein Zusammenschluss von  Bürgerrechtlern, Datenschützern &amp; Internet-Nutzern und kämpft gegen  Überwachung und Vorratsdatenspeicherung&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/DigitalAgendaEU">@DigitalAgendaEU</a> &#8220;This is the official account of the EU&#8217;s Digital  Agenda policy flagship &#8211; providing all the news you need about  maximising the potential of ICT in Europe.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/government2020">@government2020</a> &#8220;Verwaltungsmodernisierung zum Mitreden! government2020.de &#8211; das Staatsmodernisierungs-Blog des Behörden Spiegel.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/Gov20de">@Gov20de</a> &#8220;Das Netzwerk fördert Social Media (Web 2.0) Einsatz in  Politik &amp; Verwaltung &#8211; für mehr Partizipation, Transparenz,  Kollaboration im Sinne eines Open Government.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/Gov20CampB">@Gov20CampB</a> &#8220;Twitter Account of Government 2.0 Camp Berlin &#8211; 30.09.  / 1.10., fostering Open Government, Open Data / Transparency and  Participation&#8221;</p>
<p><strong>Bildungspraxis, Schule</strong></p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/_Rya_">@_Rya_</a> Birgit Rydlewski. &#8220;Lehrerin, internetsüchtig;-), politisch interessiert und engagiert, Vieltwitterer&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/eisenmed">@eisenmed</a> Daniel Eisenmenger, History, Spanish &amp; French teacher, eTwinning ambassador, medienkompetenz.rlp.de</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/herrlarbig">@herrlarbig</a> Torsten Larbig. &#8220;Literacy is not unimportend for me.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/cervus">@cervus</a> Basti Hirsch. &#8220;Helping educational innovators remake learning in the digital age. <a title="#leitmedienwechsel" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23leitmedienwechsel">#leitmedienwechsel</a>&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/bildungsfragen">@bildungsfragen</a> &#8220;Bildung, Pädagogik, Erziehung, Schule, Studium, Neue Medien&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/flosa11">@flosa11</a> Florentina Sauerbach <a rel="nofollow" href="http://podcastingindergrundschule.blogspot.com/" target="_blank">http://podcastingindergrundschule.blogspot.com/</a></p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/fraukeatschool">@fraukeatschool</a> &#8220;Initiator &amp; Facilitator of Change Networks <a href="http://www.futureatschool.net/" target="_blank">http://www.futureatschool.net&#8221;</a></p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/kunstlehrerin">@kunstlehrerin</a><strong> &#8220;</strong>Referendarin: Kunst/Erdkunde, 5.+6.Kl. anstehendes  Projekt: bloggen im Kunstunterricht, SuS-Partizipation im Netz, Blog als  ästhetisches Produkt.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/a_koenig">@a_koenig</a> Alexander König. &#8220;History Teacher <a href="http://www.geschichte-und-neue-medien.de/" target="_blank">http://www.geschichte-und-neue-medien.de</a>&#8221; (23.5.2011)</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/MatthiasHeil">@MatthiasHeil</a> &#8220;I&#8217;m a God-loving, tech-driven, life-enjoying teacher of English and Religious Education in Germany&#8230; married with two children <a href="http://matthiasheil.de/" target="_blank">http://MatthiasHeil.de</a>&#8221; (23.5.2011)</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/neueslernen">@neueslernen</a> &#8220;Freie Medien, Bildung, Kunst und Kultur im Netz.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/futureatschool">@futureatschool</a> &#8220;A platform to take education and learning to the future&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/david_gerlach">@david_gerlach</a> &#8220;Autor, Blogger, Lehrer, Doktorand, Mitbegründer von <a rel="nofollow" href="http://twitter.com/schulesorglos">@schulesorglos</a>, Coach &#8211; Themen: Marketing &amp; PR, Schule &amp; Bildung, Nachhilfe, Lerntraining &amp; Legasthenie/LRS&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/BildungBegabung">@BildungBegabung</a> Bildung &amp; Begabung fördert außergewöhnliche  Talente. Mit seinen Projekten erreicht Bildung &amp; Begabung jedes Jahr  mehr als 240.000 junge Menschen.</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/birdy1976">@birdy1976</a> Martin Vögeli &#8220;Ich liebe das Rascheln der Birkenblätter im Wind. Lerne bei <a title="#opco11" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23opco11">#opco11</a>, organisiere <a title="#OSSanSchulen" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23OSSanSchulen">#OSSanSchulen</a>, paddle auf <a title="#Twittboat" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23Twittboat">#Twittboat</a>, Dozent &amp; Unternehmer&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/NoteEins">@NoteEins</a> &#8220;NoteEins tweets about <a title="#school" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23school">#school</a> <a title="#study" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23study">#study</a> <a title="#education" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23education">#education</a> <a title="#teaching" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23teaching">#teaching</a> <a title="#tutoring" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23tutoring">#tutoring</a> #(e)learning <a title="#MBA" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23MBA">#MBA</a> <a title="#Master" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23Master">#Master</a> <a title="#Diploma" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23Diploma">#Diploma</a> <a title="#Bachelor" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23Bachelor">#Bachelor</a> <a title="#GMAT" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23GMAT">#GMAT</a> <a title="#teaching" rel="nofollow" href="http://twitter.com/#%21/search?q=%23teaching">#teaching</a> psychology&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/OECD_Edu">@OECD_Edu</a> &#8220;OECD work on education provides policymakers with the information they need to improve the quality of education worldwide.&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/lernenzweinull">@lernenzweinull</a> &#8220;lernenzweinull | E-Learning | Blended Learning |  Distance Learning | Podcast | Web 2.0 | Weiterbildung | Webvideo | Uni |  Fachhochschule | Medienpädagogik | PLE&#8221;</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/klettverlag">@klettverlag</a> &#8220;Hier twittert der Ernst Klett Verlag zu neuen Lehrbüchern, Lernmaterialien und vielem anderen aus dem Leben eines Schulbuchverlags.&#8221;</p>
<p><strong>Medienpädagogik</strong></p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/JanSchmidt">@JanSchmidt</a> Jan-Hinrik Schmidt vom Hans-Bredow-Institut</p>
<div><a href="http://matthiasheil.de/" target="_blank"></a><a href="http://twitter.com/#%21/IreneSchumacher">@IreneSchumacher</a> &#8220;Medienbildung und digitale Kultur &#8211;  Praxis,Qualifizierung, Veranstaltungen &#8211; Bereich Audio, Film,  Computerspiele, digitale Kultur, Genderprojekte&#8221; (23.5.2011)<a href="http://twitter.com/#%21/medienpaed"></a></div>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/medienpaed">@medienpaed</a> &#8220;Im Medienpädagogik Praxis-Blog sammeln  MedienpädagogInnen Tipps, Methoden und Erkenntnisse zur  medienpädagogischen Arbeit in Jugendarbeit und Schule. <a href="http://www.medienpaedagogik-praxis.de/" target="_blank">http://www.medienpaedagogik-praxis.de</a>&#8221; (23.5.2011)</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/ertelt">@ertelt</a> Jürgen Ertelt. &#8220;Medienpädagoge seit 1984 &#8211; Pirat seit 2009 &#8211; Medienpädagogik muss politischer werden. <a href="http://ertelt.info/" target="_blank">http://ertelt.info</a>&#8221; (23.5.2011)</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/rec72">@rec72</a> Marco Medkour (<a href="http://twitter.com/#%21/IJABev">@IJABev</a>) (23.5.2011)</p>
<p><a href="http://twitter.com/#%21/netzcheckers_de">@netzcheckers_de</a> &#8220;netzcheckers &#8211; Das Jugendportal für digitale Kultur&#8221;</p>
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		<title>Praxis der politischen Bildung &amp; Web 2.0 &#8211; Web-Vortrag auf pb21.de</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 08:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzept]]></category>

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		<description><![CDATA[Politik bei YouTube? Bildung mit Facebook? (Wie) können Dienste des Web 2.0 Werkzeuge für die politische Bildungsarbeit sein? Was sind die Voraussetzungen? Welche Erfahrungen macht man als Erwachsenenbildner mit dem Web 2.0? Über diese Fragen berichtete am 23.2.2011 Anselm Sellen vom Europa-Haus Marienberg im Web-Vortrag auf www.pb21.de. Das Vortrags-Format war ein kleines Experiment der pb21-Redaktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Politik bei YouTube? Bildung mit Facebook? (Wie) können Dienste des Web 2.0 Werkzeuge für die politische Bildungsarbeit sein? Was sind die Voraussetzungen? Welche Erfahrungen macht man als  Erwachsenenbildner mit dem Web 2.0? Über diese Fragen berichtete am 23.2.2011 Anselm Sellen vom <a title="zur Homepage des Europa-Haus Marienberg" href="http://www.europa-haus-marienberg.eu/">Europa-Haus Marienberg</a> im Web-Vortrag auf <a href="http://www.pb21.de">www.pb21.de</a>. Das Vortrags-Format war ein kleines Experiment der pb21-Redaktion &#8211; und wir finden, es ist geglückt: Rund einhundert Gäste waren angemeldet, im Chat wurden eine Menge Fragen an Anselm Sellen gestellt. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und ist <a href="http://pb21.de/2011/02/1-pb21-webvortrag/">auf pb21.de abrufbar</a> sowie über vimeo:</p>
<p><object width="400" height="210"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=20328541&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="210" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=20328541&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/20328541">#pb21-Webvortrag mit Anselm Sellen &#8211; Web 2.0 und Social Media in der Praxis der politischen Bildung</a> from <a href="http://vimeo.com/user3083922">pb21</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>pb21.de ist ein Kooperationsprojekt des DGB Bildungswerks und der Bundeszentrale für politische Bildung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Fetisch</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 19:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Islamische Mode&#8221; ist eins der Themen im Newsletter &#8220;Jugendkultur, Islam und Demokratie&#8221;, der am 24. Februar bei der bpb erschienen ist. Über das Kopftuch wird derart viel diskutiert, dass es mit Recht als &#8220;Fetisch&#8221; bezeichnet werden kann, wie es Ayman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland getan hat. Wir haben uns in der Redaktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-496" style="border: 1px solid black; margin: 5px;" title="ufuq19" src="http://www.sebastiankauer.de/wp-content/uploads/2011/02/ufuq19-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />&#8220;Islamische Mode&#8221; ist eins der Themen im <a href="http://www.bpb.de/themen/1ZVOOY,0,0,Jugendkultur_Islam_und_Demokratie.html">Newsletter &#8220;Jugendkultur, Islam und Demokratie&#8221;</a>, der am 24. Februar bei der bpb erschienen ist. Über das Kopftuch wird derart viel diskutiert, dass es mit Recht als &#8220;Fetisch&#8221; bezeichnet werden kann, wie es Ayman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland getan hat. Wir haben uns in der Redaktion gefragt: Was ist eigentlich &#8220;islamisch&#8221; am Kopftuch und anderen Kleidungsstücken, die mit dem Islam in Verbindung gebracht werden? Der Islamwissenschaftler Götz Nordbruch berichtet in seinem Beitrag über stylische Modelabels für junge Muslime, über Burkas in Berliner Bekleidungsläden, das Verhältnis von Vorschrift und selbstbewusster Entscheidung und den Unterschied zwischen Tradition und Religion. Außerdem: Was sagen islamische Quellen wie der Koran wirklich über Bekleidung?</p>
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		<title>Bertelsmann-Stiftung lässt Bürger online diskutieren</title>
		<link>http://www.sebastiankauer.de/2010/10/bertelsmann-stiftung-startet-online-burgerforen/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 09:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metaebene]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bertelsmann-Stiftung und Bundespräsident Wulff haben ein &#8220;neues Projekt zur Bürgerbeteiligung&#8221; angekündigt: Das Bürgerforum 2011. In 25 Städten und Kreisen in Deutschland bekommen jeweils 400 Bürger &#8220;die Chance, sich auf eine neue Art und Weise mit Fragen unseres Zusammenlebens auseinanderzusetzen.&#8221; Online-Diskussionen sollen dabei eine zentrale Rolle spielen. Eine interessante Idee, die allerdings Fragen aufwirft: Welches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bertelsmann-Stiftung und Bundespräsident Wulff haben ein &#8220;neues Projekt zur Bürgerbeteiligung&#8221; <a href="http://idw-online.de/pages/de/news391478">angekündigt</a>: Das Bürgerforum 2011. In 25 Städten und Kreisen in Deutschland bekommen jeweils 400 Bürger &#8220;die Chance, sich auf eine neue Art und Weise mit Fragen unseres Zusammenlebens auseinanderzusetzen.&#8221; Online-Diskussionen sollen dabei eine zentrale Rolle spielen. Eine interessante Idee, die allerdings Fragen aufwirft: Welches Verständnis haben die Initiatoren von der Rolle der Bürger &#8211; und von den Möglichkeiten der Online-Bürgerbeteiligung?<span id="more-477"></span></p>
<p>Zunächst sollen sich Städte und Kreise um eine Teilnahme bewerben, 25 davon werden ausgewählt. Dort werden jeweils 400 Bürger nach Zufallsprinzip eingeladen. In Veranstaltungen vor Ort und in Online-Diskussionen sollen ein Regionalprogramm und ein übergeordnetes Bundesprogramm entstehen. Leitfrage ist: Wie kann der Zusammenhalt der Gesellschaft gestärkt   werden?</p>
<p>Laut <a href="http://www.buergerforum2011.de">Website</a> sollen die Online-Foren eine zentrale Rolle spielen. Leider ist nicht angegeben, auf welcher Plattform die Foren laufen sollen und wie sie moderiert werden.</p>
<p>Zwiespältig finde ich angesichts des Anspruchs des Projekts die Herangehensweise. Zum Anspruch heißt es:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das BürgerForum ist eine neue Form der Bürgerbeteiligung. Es gibt  Menschen die Möglichkeit, sich aktiv für die Entwicklung unserer  Gesellschaft einzusetzen. Es zeigt Möglichkeiten auf, wie man die Bürger  aktiv an der politischen Entscheidungsfindung beteiligt (&#8230;)&#8221;</p></blockquote>
<p>Klarer Fall von &#8220;Top-Down&#8221;, würde ich sagen: <em>wie man die Bürger </em><em>aktiv </em><em>beteiligt</em>&#8230; Dabei wird mit dem Bundespräsidenten die größtmögliche Autorität aufgeboten. Das ist verständlich und ein wichtiges Element der Projekt-PR, mit dem man sicher einige skeptische Bürger zur Teilnahme bewegen kann. Insgesamt kommt das Projekt jedoch sehr staatstragend-paternalistisch daher. Vor allem, wenn man betrachtet, was am Ende herauskommen soll:</p>
<blockquote><p>25 regionale BürgerProgramme und ein bundesweites  BürgerProgramm, diskutiert, geschrieben und verabschiedet von 10.000  Teilnehmern.</p></blockquote>
<p>Im Klartext: Nichts Verbindliches, wahrscheinlich nicht viel Konkretes. Ich frage mich, wie weit die örtlichen Projekte mit den Städten/Kreisen abgestimmt werden sollen. Grundsätzlich denkbar wäre ja, den Ergebnissen handfeste Bedeutung im regionalen Kontext zu geben. Z.B. mit Selbstverpflichtungen der kommunalen Verwaltung, sie bei bestimmten vor Ort relevanten Entscheidungen offiziell einzubeziehen.</p>
<p>So klingt es, als würden vor allem schöne Resolutionen ins Blaue hinein produziert. Möglicherweise lässt sich herauslesen, was die Bürger tatsächlich bewegt und was sie von verschiedenen politischen Positionen halten &#8211; damit wäre das Projekt ein ausuferndes Format der empirischen Sozialforschung. Die Initiatoren nennen allerdings noch einen schönen Nebeneffekt:</p>
<blockquote><p>So bringt das BürgerForum  Menschen zusammen, schafft ein  Zusammengehörigkeitsgefühl und macht Demokratie erlebbar.</p></blockquote>
<p>Hm, oder ist das der wichtigste Effekt?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie geht politische Bildung 2.0?</title>
		<link>http://www.sebastiankauer.de/2010/10/wie-geht-politische-bildung-2-0/</link>
		<comments>http://www.sebastiankauer.de/2010/10/wie-geht-politische-bildung-2-0/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 08:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metaebene]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundeszentrale für politische Bildung macht sich Gedanken, was das Social Web für ihre Arbeit bedeutet &#8211; und welche Chancen sich für die politische Beteiligung ergeben. bpb-Präsident Thomas Krüger hat dazu einen Vortrag gehalten, der einen guten Überblick bietet. Interssant sind vor allem seine Anmerkungen zu qualitativen Unterschieden der Beteiligung im Netz: Noch immer sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundeszentrale für politische Bildung macht sich Gedanken, was das Social Web für ihre Arbeit bedeutet &#8211; und welche Chancen sich für die politische Beteiligung ergeben. bpb-Präsident Thomas Krüger hat dazu einen <a href="http://www.bpb.de/presse/NYZ86W,0,Politische_Bildung_2_0_Neue_gesellschaftliche_Beteiligungsformen_durch_neue_Medien_Herausforderungen_f%FCr_die_Institutionen.html">Vortrag</a> gehalten, der einen guten Überblick bietet. Interssant sind vor allem seine Anmerkungen zu qualitativen Unterschieden der Beteiligung im Netz: Noch immer sei ein Verständnis à la &#8220;E-Government&#8221; verbreitet (&#8220;die Beteiligung wird von staatlichen Institutionen initiiert und der Bürger dazu gebeten&#8221;) &#8211; &#8220;Partizipation 1.0&#8243;, wie Krüger sagt. Nun gäbe es neben immer schlagkräftiger werdenden Kampagnen-Netzwerken im Social Web (&#8220;Partizipation 2.0&#8243;) auch Experimente mit neuen Formen der demokratischen Entscheidungsfindung (Liquid Democracy etc.) &#8211; möglicherweise eine Entwicklung hin zu &#8220;Partizipation 3.0&#8243;.</p>
<p>Krügers Fazit für Bildungsinstitutionen: &#8220;Die politische Bildung muss die neuen Möglichkeiten auf ihre  eigenen Formate übertragen (&#8230;). Wir brauchen Mut zu  einem Experiment mit offenem Ausgang. Eine zentrale Aufgabe der  politischen Bildung ist es, neue Formen der demokratischen Teilhabe und  Auseinandersetzung anzuregen, zu moderieren und auch selber zu erproben.&#8221;</p>
<p>Und: Angesichts der Kommunikationskultur und Dynamik im Netz müsse man dabei &#8220;mehr Kontrollverlust wagen&#8221;.</p>
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		<title>Debatten-Motor</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 08:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Islam Konferenz geht in die zweite Runde: Im Mai trafen sich die Mitglieder erstmals in neuer Zusammensetzung. Zentrale Themen der Konferenz sind der islamische Religionsunterricht und die Imam-Fortbildung, die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit sowie die Prävention von Extremismus und gesellschaftlicher Polarisierung. PR-Text für das Magazin “innenpolitik” des Bundesinnenministeriums (1.7.2010).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-456" style="border: 1px solid black; margin-left: 6px; margin-right: 6px;" title="Mitglieder der Deutschen Islam Konferenz" src="http://www.sebastiankauer.de/wp-content/uploads/2010/09/plenum5-02-web-bild.jpg" alt="" width="150" height="101" />Die Deutsche Islam Konferenz geht in die zweite Runde: Im Mai trafen sich die Mitglieder erstmals in neuer Zusammensetzung. Zentrale Themen der Konferenz sind der islamische Religionsunterricht und die Imam-Fortbildung, die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit sowie die Prävention von Extremismus und gesellschaftlicher Polarisierung.</p>
<p>PR-Text für das Magazin “<a href="http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/DE/2010/Innenpolitik_3_2010.html">innenpolitik</a>”     des Bundesinnenministeriums (1.7.2010).</p>
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