Mit der Grundsteinlegung für den ersten Hochofen für das Eisenhüttenkombinat Ost 1951 begann auch der Bau von Eisenhüttenstadt. In weniger als 40 Jahren wuchs die Stadt auf 53.000 Einwohner. Nach der deutschen Wiedervereinigung kam die abrupte Kehrtwende: Die einstige sozialistische Modellstadt verlor fast 30 Prozent ihrer Bevölkerung. Heute wird abgerissen wird vor allem das, was zuletzt entstand: Die in den 80er Jahren errichteten Plattenbauten gelten bei vielen als Schandfleck.
Text für die Bundeszentrale für politische Bildung (2005), online unter bpb.de