[Update: Wir sind versorgt - danke für die vielen Bewerbungen!] So schnell kann’s gehen… seit einer Woche online und wir brauchen schon Verstärkung. Hier ist der Text: Den Rest des Beitrags lesen »

Nachdem ich Twitter wegen der vielen belanglosen Inhalte lange skeptisch beäugt hatte nutze ich es seit etwa einem Jahr sehr gerne – und zwar zur “Fortbildung” und um inhaltlich auf dem Laufenden zu bleiben. Bei meinem Job für die Bundeszentrale für politische Bildung begegne ich allerdings nach wie vor vielen Menschen aus der Bildungsbranche, die sich nicht vorstellen können, dass Twitter interessant sein könnte.
Daher habe ich eine Liste von Accounts zusammengestellt für den Einstieg ins Thema Politik und Bildung bei Twitter. Liebe Kolleginnen und Kollegen, legt einfach einen Account an (ach ja, das geht anonym…) und folgt diesen Twitterern (s.u.) Den Rest des Beitrags lesen »

Die Bertelsmann-Stiftung und Bundespräsident Wulff haben ein “neues Projekt zur Bürgerbeteiligung” angekündigt: Das Bürgerforum 2011. In 25 Städten und Kreisen in Deutschland bekommen jeweils 400 Bürger “die Chance, sich auf eine neue Art und Weise mit Fragen unseres Zusammenlebens auseinanderzusetzen.” Online-Diskussionen sollen dabei eine zentrale Rolle spielen. Eine interessante Idee, die allerdings Fragen aufwirft: Welches Verständnis haben die Initiatoren von der Rolle der Bürger – und von den Möglichkeiten der Online-Bürgerbeteiligung? Den Rest des Beitrags lesen »

Die Bundeszentrale für politische Bildung macht sich Gedanken, was das Social Web für ihre Arbeit bedeutet – und welche Chancen sich für die politische Beteiligung ergeben. bpb-Präsident Thomas Krüger hat dazu einen Vortrag gehalten, der einen guten Überblick bietet. Interssant sind vor allem seine Anmerkungen zu qualitativen Unterschieden der Beteiligung im Netz: Noch immer sei ein Verständnis à la “E-Government” verbreitet (“die Beteiligung wird von staatlichen Institutionen initiiert und der Bürger dazu gebeten”) – “Partizipation 1.0″, wie Krüger sagt. Nun gäbe es neben immer schlagkräftiger werdenden Kampagnen-Netzwerken im Social Web (“Partizipation 2.0″) auch Experimente mit neuen Formen der demokratischen Entscheidungsfindung (Liquid Democracy etc.) – möglicherweise eine Entwicklung hin zu “Partizipation 3.0″.

Krügers Fazit für Bildungsinstitutionen: “Die politische Bildung muss die neuen Möglichkeiten auf ihre eigenen Formate übertragen (…). Wir brauchen Mut zu einem Experiment mit offenem Ausgang. Eine zentrale Aufgabe der politischen Bildung ist es, neue Formen der demokratischen Teilhabe und Auseinandersetzung anzuregen, zu moderieren und auch selber zu erproben.”

Und: Angesichts der Kommunikationskultur und Dynamik im Netz müsse man dabei “mehr Kontrollverlust wagen”.