Im Web 2.0 zeigen sich “sowohl neue Formen der politischen Partizipation und des gesellschaftlichen Engagements als auch eine Veränderung traditioneller Prozesse und Strukturen”, heißt es in der Ankündigung für die Fachtagung Web 2.0 in der politischen Bildung, die im Februar von den Kolleginnen & Kollegen aus dem Fachbereich Föderung der bpb mitveranstaltet wurde. Was heißt das konkret, “Politik im Web 2.0″? Und was ist daran neu? Für bpb.de haben wir bei der Tagung Netz-Fachleute wie Markus Beckedahl und Christiane Schulzki-Haddouti befragt.
“Die Idee, dass die Verbreitung des Internets große Chancen für Demokratie, Freiheit und Partizipation mit sich bringt, ist fast so alt wie das Internet selbst”, steht ebenfalls im Tagungsprogramm. Dieser Anspruch würde nun greifbar, mit der Verbreitung des “Web 2.0″.
Auf der Tagung diskutierten Akteure der politischen Bildung mit Netz-Fachleuten darüber, wie sich die Veränderungen der Kultur der Mediennutzung durch Social Media auf die politische Bildung auswirken – sollten. Wir haben die Gelegenheit genutzt und einige Interviews geführt. Die Fragen waren jeweils gleich:
- Wie funktioniert Politik mit dem Netz ganz konkret?
- Was ist das Netz-spezifische daran, was war vorher nicht möglich?
- Können Social Media-Plattformen privater Anbieter wie Facebook wirklich tragfähige Plattformen für politische Auseinandersetzung sein?
Die Interviews sind in der bpb-Mediathek abrufbar oder direkt hier…
Interview mit Markus Beckedahl (Blogger und Netzaktivist, netzpolitik.org):
Interview mit Christoph Bieber (Politikwissenschaftler):
Audio-Interview mit Christiane Schulzki-Haddouti (IT-Journalistin):