Meinungsmacher innerhalb einer Clique oder besonders kreative Köpfe lassen sich aus Online-Netzwerken automatisiert herausfiltern, haben Wissenschaftler der TU Berlin und der Wirtschaftsuniversität Wien nachgewiesen. Die Methode dürfte für Unternehmen eine willkommene Bereicherung ihrer Direktmarketing-Methoden darstellen.
Erschienen bei telepolis (24.12.09).
Unternehmen wissen immer mehr über ihre Kunden. Zumindest sammeln sie, was sie nur kriegen können – angefangen bei Alter, Wohnort und Beruf über bisherige Käufe bis hin zu den Kontakten mit Telefonhotline oder E-Mail-Support. Die Datenberge sind wertvolles Material, denn daraus werden Zielgruppen für Direktmarketing-Kampagnen zusammengestellt: Bei welchen Kunden könnte sich der nächste Anruf vom Callcenter besonders lohnen?
Eine Studie zeigt, wie Soziale-Netzwerk-Analysen den Marketingabteilungen willkommene Unterstützung leisten könnten. Dabei werden Beziehungsmuster zwischen Personen ausgewertet: Wer kommuniziert mit wem und wie häufig? Diese Muster können mathematisch ausgewertet werden, ohne die Inhalte der Kommunikation oder individuelle Eigenschaften zu analysieren. Die Netzwerkanalyse stößt bereits seit einigen Jahren auch bei Geheimdiensten und Strafverfolgern auf Interesse.
Der vollständige Text ist bei telepolis erschienen.